Hohl- und Kristallglas Bayern: Tarifverhandlungen starten am 4. März

Herstellung von Glasbehältern.
Herstellung von Glasbehältern. Foto: Frank Rogner

Die Tarifrunde Hohl- und Kristallglas Bayern 2021 steht in den Startlöchern. Die Tarifkommission hat die Tarifverträge gekündigt und die Forderung für die anstehenden Verhandlungen aufgestellt. Nach intensiven Diskussionen in den Betrieben und der Tarifkommission ist folgende Forderung beschlossen worden:

  • Wir fordern eine deutlich spürbare reale Erhöhung der Löhne, Gehälter sowie zusätzlich die Einführung eines jährlichen Wertbetrages von 500 €. Mitglieder der IG BCE müssen hierbei besonders berücksichtigt werden. Dieser Wertbetrag ist für jeden Beschäftigten auf ein individuell zu verwendendes Wertkonto zu überführen.
  • Die Beschäftigten entscheiden dabei individuell über Verwendungszweck: Auszahlung, Freizeit oder Entgeltumwandlung
  • Die Ausbildungsvergütungen sind jeweils um einen Betrag von 70 €/Monat anzuheben
  • Insgesamt muss der Abschluss auch die deutlich positiven Entwicklungen innerhalb der Branche zum Ausdruck bringen und in Abhängigkeit zur Laufzeit ein Volumen von 6% umfassen
  • Es ist eine kurze Laufzeit von 12 Monaten anzustreben.

“Die Forderung passt in die Zeit. Immer mehr Beschäftigte wollen die Wahlfreiheit haben zwischen Zeit und Geld. Dies wird bundesweit immer häufiger Bestandteil von Tarifverträgen”, erklärt Gerd Hammerl, Verhandlungsführer IG BCE, die Forderung. “Die unterschiedliche wirtschaftliche Situation in den Betrieben muss sich angemessen im Ergebnis widerspiegeln”, macht Hammerl die Erwartungshaltung der IG BCE klar. Am 4. März werden die Arbeitgeber sich zum ersten Mal zur Forderung äußern müssen. Dann beginnt die Tarifrunde am Verhandlungstisch.

IG BCE Bayern: Tarifinfo 01 Hohl- und Kristallglas Bayern 2021

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