Podcast Hans-Böckler-Stiftung: Wie lässt sich die Tarifbindung stärken?

Grafik zeigt Veränderung der Tarifbindung. Immer mehr Unternehmen haben keinen Tarifvertrag mehr.
Quelle: Hans-Böckler-Stiftung

Tarifverträge sind in Deutschland ein hohes und leider immer häufiger, seltenes Gut. Gewerkschaften versuchen jeden Tag die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verbessern. Deshalb regeln sie das Entgelt und die Arbeitszeit, versuchen mit den Arbeitgebern Modelle zu entwickeln oder wie die Arbeitswelt der veränderten Lebenswelt der Beschäftigten angepasst werden kann. Diese Regelungen werden in Tarifverträgen festgeschrieben. Unternehmen in denen Tarifverträge gelten, unterliegen der Tarifbindung. Diese nimmt in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr ab. Im früheren Bun­des­ge­biet galt 1998 für 76 % der Beschäftigten ein Tarifvertrag. 2019 waren es nur noch 53 %. Damit ist die Reichweite von Tarifverträgen im Westen zwischen 1998 und 2019 um 23 Prozentpunkte gesunken.

Die Hans-Böckler-Stiftung hat sich diesem Thema in einem Podcast gewidmet. In dieser Folge ist Johanna Wenckebach, Direktorin des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeits- und Sozialrecht (HSI) im Podcast zu Gast. Sie erläutert, wie sich die Tarifbindung stärken lässt und warum das für die Gewerkschaften oft so schwer ist.

Hier geht es zum Podcast: Podcast Hans-Böckler-Stiftung: Wie lässt sich die Tarifbindung stärken?

Hier ein Artikel zu dem Thema: Hans-Böckler-Stiftung: Tarifbindung gesetzlich stärken

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