Auszubildende von Corona-Krise hart getroffen

 

Eine bundesweite Umfrage unter Jugend- und Auszubildendenvertretern in den Branchen der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) legt offen, dass die Corona-Krise Auszubildende besonders hart trifft. Denn die Übernahme ist im Großteil der Betriebe noch unklar. Francesco Grioli, im Vorstand der IG BCE für Jugend zuständig, fordert von den Arbeitgebern, zu investieren. „Spätestens jetzt gibt es keine Ausreden mehr, um bei der Ausbildung nachzulassen.“ 

Laut der Umfrage wissen in 62 Prozent der Betriebe die Auszubildenden noch nicht, ob sie übernommen werden. Ob und wie viele Auszubildende in diesem Jahr eingestellt werden, ist in 72 Prozent der Betriebe noch nicht geklärt. Ziel dieser Umfrage war es, die Auswirkungen von Corona auf die Ausbildungssituation herauszufinden. Das Ergebnis zeigt, die Corona-Krise hat die Ausbildung voll erfasst. Die Unsicherheit unter den Auszubildenden ist groß.

„Corona trifft viele Auszubildende besonders hart“, erklärt Grioli. Deshalb setzt sich die IG BCE für die Rettung von Ausbildungsplätzen ein. Grioli betont: „Spätestens jetzt haben die Arbeitgeber keine Ausrede mehr, um bei der Ausbildung nachzulassen. Sie sollten investieren, um die Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens zu sichern.“  Er stellt klar: „Die Generation, die die Hauptlast der Schulden aus dem Konjunkturpaket übernimmt, jetzt im Regen stehen zu lassen, wäre fatal!“

Hier das gesamte Statement der IG BCE: igbce.de/igbce/corona-trifft-auszubildende-hart

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